Erkältung und Husten bei älteren Menschen – Wissenswertes und Tipps

Ein älterer Mann in einem Park hustet.

Klar, in der kalten Jahreszeit trifft es Groß und Klein – Erkältungen mit Husten im Gepäck zählen nicht zu den Altersgebrechen. Atemwegsinfekte verlaufen bei älteren Menschen allerdings oft beschwerlicher als in jüngeren Jahren. Gründe sind eine zunehmende Infektanfälligkeit auf Grund eines schwächeren Immunsystems, erhöhtes Risiko für Komplikationen oder auch bestehende Grunderkrankungen.

Gliederschmerzen, Fieber, Halsschmerzen und Husten – im allgemeinen ändern sich in höherem Alter die normalen Erkältungssymptome ebenso wenig wie der Verlauf einer Erkältung. Und doch gibt es entscheidende Unterschiede, wenn ältere Menschen betroffen sind.

Erhöhte Infektanfälligkeit im Alter?

Eine erhöhte Infektanfälligkeit ist im Alter keine Seltenheit. Der Körper bildet weniger neue Immunzellen, bestehende Abwehrmechanismen arbeiten nicht mehr so gut wie früher. Viren können sich dadurch leichter vermehren. Auch eine verringerte Lungenfunktion kann eine Rolle spielen, da so weniger Sauerstoff ins System gelangt und die körperliche Leistungsfähigkeit dadurch nachlässt.

Oft spielen weitere Faktoren eine Rolle, die ein ohnehin geschwächtes Immunsystem zusätzlich belasten können:

  • chronische Erkrankungen
  • Nährstoffmangel
  • Bewegungsmangel
  • bestimmte Medikamente (z. B. Kortison oder Immunsuppressiva)

Warum Husten oft hartnäckiger verläuft

Nicht nur das Immunsystem reagiert mit zunehmendem Alter langsamer auf Viren, auch die Schleimhäute sind anfälliger. Generell hilft uns Husten dabei, Unerwünschtes aus unseren Atemwegen nach draußen zu befördern und sie so zu schützen. Mit zunehmenden Lebensjahren arbeiten auch die Selbstreinigungsmechanismen der Atemwege weniger effektiv, Schleim und damit Krankheitserreger werden schlechter abtransportiert – was dazu führen kann, dass Husten länger anhält und die Genesung insgesamt mehr Zeit braucht. 

Aus diesen Gründen kann Husten bei älteren Menschen manchmal länger und hartnäckiger verlaufen. Auch das Risiko, dass sich aus dem Erkältungshusten eine Bronchitis entwickelt, kann sich so erhöhen. Bleibt ein Husten im Zuge einer Erkältung ein paar Wochen bestehen, ist das immer unangenehm – aber nicht automatisch besorgniserregend.

Wann ist ein Arztbesuch ratsam?

Ob eine Erkältung im höheren Alter unter Umständen größere Aufmerksamkeit verdient, hängt selbstverständlich auch vom sonstigen gesundheitlichen Zustand ab. Denn: Ist dieser nicht mehr ideal, können Husten- und Bronchitis-Symptome bei Senioren schnell mit anderen gesundheitlichen Problemen verwechselt werden, die das Alter mit sich bringen kann. 

Diese Symptome sollten immer Warnzeichen sein und einen Arztbesuch zur Folge haben:

  • plötzlich einsetzende Symptome
  • verschlechtertes Allgemeinbefinden
  • Atemnot oder schnelle Atmung
  • hohes oder anhaltendes Fieber
  • Brustschmerzen
  • ungewöhnliche Schwäche
  • Verwirrtheit
  • Husten länger als drei Wochen

Darüber hinaus ist es auch für Menschen mit häufigem Kontakt zu einer Person mit erhöhtem Krankheitsrisiko empfehlenswert, Erkältungsbeschwerden sicherheitshalber ärztlich abzuklären.

Grunderkrankungen und das Risiko für Komplikationen

Hinsichtlich Erkältungen können bestehende Erkrankungen, gerade chronische, für ältere Menschen in doppelter Hinsicht problematisch sein: Zum einen kann sich das Risiko erhöhen, sich durch ein dauerhaft geschwächtes Immunsystem anzustecken. Zum anderen kann eine Infektion dann auch unangenehmer verlaufen. Beispiele sind unter anderem Herz-Kreislauf-Erkrankungen, COPD, Asthma oder Diabetes. Starker Husten belastet zusätzlich Herz und Kreislauf, kann den Blutdruck erhöhen und bei gebrechlichen Personen sogar zu Muskel- oder Rippenbeschwerden führen.

Hartnäckiger Erkältungshusten oder eine Bronchitis können sich im Alter leichter zu einer Lungenentzündung entwickeln. Hier ist Vorsicht geboten: Lungenentzündungen zeigen sich bei älteren Menschen nicht immer klassisch mit starkem Fieber, sondern manchmal nur durch Abgeschlagenheit oder Verwirrtheit. 

Tipps zur Vorbeugung von Erkältungen

Auch im höheren Lebensalter lässt sich viel tun, um die Infektanfälligkeit zu reduzieren. Im Prinzip gelten hier für alle Altersgruppen dieselben Regeln:

  • Hygienemaßnahmen, die während der Erkältungssaison eine besondere Rolle spielen.
  • Lüften kann ein wesentlicher Faktor zum Vermeiden von Husten und Erkältung sein – richtiges Stoßlüften ist auch möglich, wenn man im Alter empfindlicher auf Kälte reagiert.
  • Wetterfeste Kleidung, um sich vor Kälte zu wappnen – hat das mal nicht geklappt, darf’s auch mal ein wärmendes Bad oder Fußbad sein.
  • Die Abwehrkräfte durch einen gesunden Lebensstil fit halten.
  • Empfohlene Impfungen wahrnehmen (z. B. Influenza, Pneumokokken, COVID-19).

Alle Tipps, um für Grippewelle und Erkältungssaison vorzubeugen, findest du hier.

Was hilft bei Erkältung und Husten im Alter?

Wie beim Vorbeugen, sind auch die Maßnahmen bei Erkältungen im Alter im Großen und Ganzen die bekannten – sicherlich lohnt es sich aber sie auf Grund des geschwächten Immunsystems konsequenter anzuwenden als in früheren Zeiten. Viel schlafen und ausruhen sind immer der Kern zur Besserung, ebenso wie gut befeuchtete Atemwege und genügend Flüssigkeitsaufnahme. Auch etliche Hausmittel können die Genesung bei Husten oder Bronchitis unterstützen. Ernährung kann eine gewisse Rolle spielen – und ein wenig in der Küche zu werkeln, kann sanft den Kreislauf anregen: Hier findest du eine Auswahl an wohltuenden Winterrezepten bei Erkältungen.

Empfehlenswert ist auch ein wirksames Hustenmittel. Gerade wenn bereits regelmäßig Medikamente eingenommen werden, sind Hustenpräparate ohne bekannte Wechselwirkungen von Vorteil. So ein Produkt ist Prospan mit dem Efeu-Spezial-Extrakt EA 575: Es hat keine bekannten Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten, wirkt schleimlösend, erleichtert das Abhusten und hilft, die Entzündung zu lindern.

Pflichtangaben & Hinweise

Prospan® Hustensaft, Flüssigkeit zum Einnehmen,
Wirkstoff: Efeublätter-Trockenextrakt, Zur Besserung der Beschwerden bei chronisch-entzündlichen Bronchialerkrankungen; akute Entzündungen der Atemwege mit der Begleiterscheinung Husten. Enthält Kaliumsorbat, 2,5 ml enthalten 0,963 g Sorbitol.

Prospan® Hustenliquid, Flüssigkeit zum Einnehmen, Wirkstoff: Efeublätter-Trockenextrakt, Zur Besserung der Beschwerden bei chronisch-entzündlichen Bronchialerkrankungen; akute Entzündung der Atemwege mit der Begleiterscheinung Husten. Enthält Levomenthol, Sorbitol und Natriumsulfit. 5 ml enthalten 2,55 mg Alkohol (Ethanol als Bestandteil des Aromas), entsprechend 0,05 % Alkohol (w/v).

Prospan® Husten-Lutschpastillen, Wirkstoff: Efeublätter-Trockenextrakt,
Zur Besserung der Beschwerden bei chronisch-entzündlichen Bronchialerkrankun­gen; bei Erkältungskrankheiten der Atemwege. Enthält Maltitol, Sorbitol, Natriumsulfit, Mentholaroma, Orangenaroma.

Prospan® Hustentropfen, Flüssigkeit zum Einnehmen, Wirkstoff: Efeublätter-Trockenextrakt, Zur Besserung der Beschwerden bei chronisch-entzündlichen Bronchialerkrankungen; akute Entzündung der Atemwege mit der Begleiterscheinung Husten. Enthalten 389 mg Alkohol (Ethanol) pro ml entspr. 37,4 % Alkohol (w/v) und Natrium.

Prospan® Husten-Brausetabletten, Wirkstoff: Efeublätter-Trockenextrakt, Schleimlösendes Mittel bei produktivem Husten. Enth. Natrium, Lactose, Sorbitol u. Makrogolglycerolhydroxystearat.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Stand: 07/2025

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