Akuter Hustenreiz und chronischer Husten: Unterschiede und Gemeinsamkeiten

Husten – gerade, wenn er hartnäckig ist und einfach nicht verschwinden will, wird er zum nervigen und unliebsamen Begleiter. Aber wann ist es nur ein akuter Reizhusten und wann wird Husten chronisch? Welche Ursachen können hinter dem Hustenreiz stecken und was ist eigentlich subakuter Husten?
Die schlimmste Erkältungsphase scheint ausgestanden, aber da ist es schon wieder – oder immer noch: Das unangenehme Kratzen im Hals, das den nächsten unvermeidlichen Hustenreiz ankündigt. Unangenehm für einen selbst und auch in der Öffentlichkeit gibt es zuverlässig missbilligende Blicke. Spätestens nach zwei Wochen fragt sich da wohl jeder, ob der lästige Hustenreiz noch zur akuten Erkältung gehört oder ob sich da nicht vielleicht doch ein chronischer Husten entwickelt hat.
Akuter Husten: Meist steckt eine Erkältung oder Grippe dahinter
Neben Schnupfen ist Husten das typische Begleitsymptom einer gewöhnlichen Erkältung. Häufig tritt der akute Hustenreiz erst dann stärker auf, wenn die anderen Beschwerden bereits schwächer werden. Daher dauert Husten meist länger als die übrigen Erkältungssymptome und entwickelt sich häufig von akutem Reizhusten über Husten mit Auswurf zu trockenem Reizhusten. Im Rahmen einer Erkältung kann Husten also durchaus zwei Wochen oder länger anhalten. Besonders trockener Husten ist oft auch noch dann ein lästiger Begleiter, wenn die eigentliche Erkältung schon überstanden ist.
Bei einer echten Grippe setzt trockener Reizhusten im Unterschied zu einer Erkältung meist plötzlich ein und bleibt oft auch länger erhalten. Neben natürlichen Hausmitteln kann auch ein pflanzliches Hustenmittel wie Prospan dabei unterstützen, die Hustensymptome zu mildern und die Erkältungsdauer zu verkürzen.
Akuter Hustenreiz ohne Erkältung oder Grippe
Husten mit Erkältung und Grippe kann richtig unangenehm sein, doch akuter Hustenreiz ohne, dass krankmachende Übeltäter im Spiel sind, ist eigentlich nichts Schlimmes – im Gegenteil: Husten dient dann als natürlicher Schutzmechanismus unseres Körpers. Durch den akuten Hustenreiz werden Keime, Staub oder andere unerwünschte Teilchen aus den Atemwegen geschleudert, damit wir wieder frei durchatmen können. So schützt uns der Körper vor Reizstoffen und hält Rachen, Bronchien und Lunge sauber. Manchmal husten wir ganz bewusst, manchmal passiert es einfach automatisch.
Subakuter Husten
Zwischen dem akuten Hustenreiz und dem chronischen Husten gibt es noch eine weitere Form: den subakuten Husten. Er dauert meist drei bis acht Wochen und tritt oft auf, wenn man eine Erkältung oder Bronchitis gerade hinter sich gebracht hat. Die eigentliche Infektion ist zwar überstanden, aber die Atemwege sind noch empfindlich – die Schleimhäute gereizt und die Hustenrezeptoren überaktiv. Meist handelt es sich um einen trockenen, hartnäckigen Reizhusten, der besonders bei Kälte, beim Lachen oder beim Sport ausgelöst wird. Auch wenn ganz schön lästig, ist er in den meisten Fällen harmlos und klingt mit etwas Geduld wieder ab. Wichtig ist, den Körper in dieser Zeit zu schonen und die Atemwege gut zu pflegen, z.B. durch ausreichend Flüssigkeit, Bewegung an der frischen Luft oder regelmäßiges Inhalieren mit Wasserdampf, damit sie sich vollständig erholen können.
Wann ist Husten chronisch?
Wenn ein Husten länger als acht Wochen anhält, spricht man von einem chronischen Husten. Oft steckt etwas Harmloses dahinter, zum Beispiel Schleim, der aus der Nase in den Rachen läuft (Postnasal-Drip), Magensäure, die beim sogenannten Reflux aufsteigt und die Atemwege reizt, oder auch Asthma. Aber auch Allergien können eine häufige Ursache sein. In manchen Fällen kann aber auch eine chronische Bronchitis oder eine andere Lungenerkrankung die Ursache sein. Weil es so viele mögliche Auslöser gibt, ist bei chronischem Husten ein Besuch beim Hausarzt, Lungenfacharzt oder HNO-Arzt ratsam.
Akuter, subakuter und chronischer Husten: Gemeinsamkeiten und Unterschiede
Ob akut, subakut oder chronisch – bei allen drei Hustenformen steckt der gleiche Mechanismus dahinter: Ein Schutzreflex der Atemwege, etwas loszuwerden, das da nicht hingehört. Der große Unterschied beim Husten liegt hauptsächlich in der Dauer und den Ursachen, die den Hustenreiz auslösen können:
Akuter Husten:
- Dauert zwischen 2-3 Wochen
- Meist durch Erkältung oder Grippe
- Mit Schleim oder trocken
- In der Regel harmlos, viel trinken & ausruhen
Subakuter Husten:
- Dauert zwischen 3-8 Wochen
- Atemwege noch empfindlich nach Infektion
- Trockener Reizhusten bei Kälte, Lachen, Sport
- Geduld & sanfte Pflege der Atemwege: Viel trinken, inhalieren mit Wasserdampf, frische Luft, Rauch und Schadstoffe vermeiden
Chronischer Husten:
Hält über 8 Wochen an
Mögliche Ursachen: Allergien, Asthma, Bronchitis, Reflux, Medikamente
Trockener oder produktiver Husten
Am besten durch Arzt abklären lassen
Natürliche Hilfe bei akutem und chronischem Husten
Bei akutem Husten z.B. im Rahmen einer Erkältung, können natürliche Hausmittel, wie viel trinken, warme Tees und Inhalationen mit Wasserdampf die Beschwerden sanft lindern. Pflanzliche Hustenmittel wie Prospan mit dem Efeu-Spezial-Extrakt EA 575 unterstützen zudem das Lösen von Schleim und erleichtern das Durchatmen. Auch bei chronischem Husten, der länger anhält oder wiederkehrt, kann Prospan den Hustenreiz lindern und die Bronchien wieder entspannen.